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Dienstag, 29. März 2011

quaddelalarm

gestern abend noch aufregung im hause weiß: das kind war plötzlich von kopf bis fuß verquaddelt und litt unter übelstem juckreiz => hochgradige allergische reaktion. vermutliche auslöser: deospray marke "playboy" und späterhin haribo "pico-balla". the immunsystem stroke back, sag ich. war wohl zu viel an E201 und co!

der herbeigerufene arzt drohte mit der cortisonspritze. er hatte den ctu-klingelton auf dem handy und sich riesig gefreut, dass das ENDLICH mal jemand würdigt! mit dem wurde er dann jackbauresque zum nächsten einsatz gerufen....

kind danach leicht bis mittelschwer depressiv: "wäwäwäwä- - jetzt kann ich ja GAR NICHTS mehr essen!

mutter zwiegespalten: einerseits wünscht sie sich das küken natürlich unversehrt, andererseits denkt sie sich, dass am eigenen leib erfahrene unbill natürlich der beste lehrmeister ist.

Dienstag, 27. April 2010

...

Wer mal wieder eine fette Demütigung braucht ordentlich was für seinen Körper tun möchte, schließe sich einer Yogagruppe an.

Freitag, 16. April 2010

Relativität

Seit zehn Tagen sind wir wieder zurück. Beide, der Mann und ich, können beobachten, dass es sich in uns anfühlt, als wären wir nie weg gewesen. Bis auf die paar geschossenen Fotos und ein Karton handverlesener importierter Lebensmittel, die sagen, ja, wir waren tatsächlich dort - ist nichts geblieben. Das ist schockierend, ist es nicht?

Dennoch bin ich in diesen zwölf Reisetagen komplett aus dem Raum-Zeit-Kontinuum gefallen, denn sie kamen mir ewig vor! Und das meine ich absolut positiv. Denn selbst, als schon mehr als die Hälfte des Urlaubs vergangen war, schien das Reiseende noch unendlich weit entfernt. Dies noch anschauen, dort noch hin? Nur die Ruhe, wir haben ja noch so viel Zeit.....

Sonst verrinnt mir die Zeit nur so zwischen den Fingern -zack - schon wieder eine Woche rum -zack - Sandkirchweih = Sommerende - zack - Weihnachten steht an und das war's auch schon mit dem Jahr - zack - das Kind feiert bereits den 14. Geburtstag und - zack- wird auch schon der Deckel über mir geschlossen!

Erkenntnisgewinn also: öfter ausklinken, aus dem Raum-Zeit-Kontinuum. Das muss jetzt nicht jedesmal ein großer Urlaub sein. Auch das Wochenende ist dehnbar. Immer dran denken. Arsch hoch kriegen. Dann geht das schon, mit dem Leben.

Donnerstag, 8. April 2010

so ist das.

Nun also wieder zurück. Für meine zwei getreuen Leserinnen hier ein paar Einsichten:

- die Spannbettücher passten 1a, was aber auch daran gelegen haben kann, dass sie schon so alt und ausgeleiert sind

- der Italiener isst auch Frosch

- die ligurische Küste wird immer verbauter und hässlicher

- VOLVO heißt zwar "ich fahre", auf ligurischen Bergstraßen und in den dazugehörigen Dörfern bedeutet es aber "ich manövriere mich in immer ausweglosere Situationen, während mich der Italiener mit seinem Ciquecento und seiner Vespa geschmeidig umkurvt"

- so ein Meer ist eine geniale Erfindung. Hätte ich es vor der Tür bräuchte ich keine anderen Entspannungsverfahren

- nicht neu, aber wieder verifiziert: der Italiener kann Plätze wie kein anderer

- italienische Männer lieben Daunenwesten

- ich spreche und verstehe diese Sprache doch besser als ursprünglich angenommen

- da kaum ein Mensch mehr weiß, wieviel im Jahr 2001 umgerechnet 60 000 Lire für ein Menü waren, ist es ratsam eine Kreditkarte bei sich zu haben, wenn man einer Empfehlung des Slowfood Fressführers folgt. Billiger wird ja selten was, erst recht nicht, wenn das Restaurant in der Zwischenzeit einen Stern bekommen hat

- Lieber Bauer/Reitersmann/Pferdebesitzer oder was auch immer! Bei Dunkelheit hinter einer unübersichtlichen Rechtskurve ist es NICHT die Zeit und der Ort, dein schwarzes Pferd aus dem unbeleuchteten Hänger zu holen, um es die Kräuter an der Felswand abnagen zu lassen

- die Karfreitagsprozessionen beginnen nicht, wie angenommen, um Mitternacht, sondern genau dann, wenn man sich auf dem Weg von Dorf A zu Dorf B befindet

- täglicher Olivenöl- und Weingenuss hält nur den Italiener fit. Mich macht es schwammig

- ich tät ja jederzeit wiederkommen

Donnerstag, 25. März 2010

Urlaub mit Meer

Vielleicht nicht schlecht, hier nahtlos anzuknüpfen, an den Urlaub mit Bergen, der ja auch schon bald zwei Jahre her ist.

Ich bin nicht so versiert im längeren Verreisen, oder sollte ich besser sagen: ich bin nicht mehr versiert. Früher (jaahaaa, früher!) war ich ständig unterwegs - monatelang. Da war Verreisen eher der Normalzustand. Jetzt aber bin ich sesshaft und träge geworden und in meine täglich wiederkehrenden Verrichtungen eingepasst. Verreisen ist mit Umstand verbunden und ich vermeide gerne Umstand. Nun muss es aber sein. Ich weiß auch nicht, welcher Teufel mich da geritten hat, vor ein paar Monaten, als ich Civezza googelte und sofort auf civezza.de das Haus fand, in dem ich 1987 schon einmal wohnte. Schöne Bilder tauchten da auf. Viel Sonne, viel Blaues, dann diese Karfreitagsprozession. Alte Weiber zerrten Jesus am Kreuze aus der Kirche und trugen ihn tüllstoffverhüllt und klagend durch die engen Gässchen, durch die kein Auto passt. Einem spontanen Impuls folgend schrieb ich die Vermieterin an und buchte das Haus.

Weil es so schön auf dem Weg liegt, werden wir vorher noch zwei Tage in Cinque Terre (Bonassola) verbringen. Wie es der Teufel will, ist gerade für morgen, wo ich die Erwanderung der fünf Dörfer geplant habe, Gewitter und schwerer Regen gemeldet. Ich sehe uns schon nass am Felsen kleben: unter uns peitscht das Meer über uns Elektrizität.

Jetzt also die Frage, ob 90x200 cm Spannbettücher auch auf 100x200 cm Matratzen passen. Antwort evtl. nach Ostern.

Civezza

Dienstag, 9. September 2008

Urlaub mit Bergen

Eines kann ich sagen: Urlaub mit Bergen UND Kind ist anstrengend. Weil, man will ja da hoch, auf die Berge, und das Kind will das meistens nicht. Zumindest nicht die erste Stunde, da ist es mit Meckern und Maulen beschäftigt. Solange, bis es merkt, dass der Berg nicht flacher wird, je mehr es meckert, sondern dass es eher Kraft kostet, renitent den Berg zu besteigen. Dann beginnt das Kind zu verstummen und resigniert vor sich hin zu stapfen. Irgendwann aber wird es von der Stimmung gepackt und freut sich hie und da an dem, was rechts und links des Weges wächst. Nämlich Fliegenpilze wie gemalt, Moose und Farne so herrlich grün, und da: ein Feuersalamander! Him-, Erd- und Heidelbeeren soweit das Auge schaut, sie werden bereitwillig vernascht und für köstlich erklärt!

Wohlklingende Stille füllt den Äther, alsdann das Gejammere verebbt. Nur Aufstiegsgeräusche und hin und wieder das Krächzen eines Adlers, oder, was wahrscheinlicher ist, einer Bergkrähe. Nun hat sich das Kind gefügt in sein Schicksal und in die Natur, die es völlig ausfüllt, so auch uns. Das ist dann der eigentliche Urlaub.

Aufstieg zur Pühringer Hütte

Samstag, 2. August 2008

Gerbilcontent

Ab heute bin ich Hauptverantwortliche für zwei Rennmäuse.

Alle zwei bis drei Tage, so meine Freundin während der Rennmauspflegeschulung, soll ich, bzw. das Kind, doch bitte dies und das und jenes tun. Aus früheren Zeiten erfahren, konnte ich den ein oder anderen fachlichen Einwurf beitragen, der mich, hoffentlich nicht zu unrecht, als eindeutige Nagetierexpertin auswies. Dass es der fette beige Gerbil zuließ, meine große Nase an seiner kleinen zu reiben, festigte meinen Ruf und schaffte Vertrauen bei den Verreisenden.

Nur, bin ich dessen auch würdig?

Schon treibt mich nämlich die Angst um, ich könnte diese Tierchen einfach VERGESSEN, deswegen blogge ich das mal hier, damit ich es täglich lese. Was meine Freundin gottlob nicht weiß, ist, dass ich seit meiner Jugend (also eben seit der Zeit, zu der ich eigenverantwortlich Kleintiere hielt) regelmäßig wiederkehrende Tiervernachlässigungsträume habe, deren Inhalt mich als verantwortungslos, fahr-und unzuverlässig zeigen. Immer läuft es darauf hinaus, dass es mir plötzlich siedend heiß einfällt, Tiere in Obhut zu haben und seit Tagen, ach was sage ich, Wochen! zu füttern vergaß. Natürlich fällt mir das immer dann ein, wenn ich weit weg bin, das heißt, dass ein langer und beschwerlicher Weg mit vielen Hindernissen (Sackgassen, Umleitungen, Irrwegen) zurück zu legen ist, bevor ich dem dreiviertel verhungerten Tier gegenüber treten kann. Im Traum kommt es dann schließlich auch immer zu einer direkten Konfrontation mit der geschundenen Kreatur, mein Unterbewusstsein erspart mir nicht den Anblick eines bis auf das Skelett abgemagerten Nagers, der sich mit allerletzter Kraft an den Stäben des Käfigs festklammert und mir bang entgegen schnuppert. Auch die Möglichkeit der Vermehrung zieht mein Unterbewusstsein in Betracht, denn in manchen Träumen sehe ich die Käfige plötzlich prall gefüllt mit Nagerleibern, statt wie ursprünglich der Stücker zwei. Wegen des Futtermangels haben die dann angefangen, den eigenen Nachwuchs zu verspeisen und regelrechte Massaker unter den Artgenossen angerichtet. Danach wache ich auf, voll des schlechten Gewissens, wie man sich denken kann. Uff!
Mal sehen, wie Caesar und Dr. Oetker (sic!) meine Pflege bekommt, der eine ist eh reichlich fett – ein bisschen abspecken könnte also nicht schaden.....

Freitag, 25. Juli 2008

...

Kann mir mal bitte jemand die Ritter Sport weg nehmen?

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